Leistungsnachweise und Plagiate

Leistungsnachweise

Auch in der universitären Weiterbildung werden Wissen und erworbene Kompetenzen der Studierenden geprüft und beurteilt, denn ECTS Credits können erst zugesprochen werden, wenn auch der entsprechende Leistungsnachweis in Form einer bestandenen Leistungsüberprüfung erbracht wurde.

Die Hochschuldidaktik hat zum Thema «Leistungsnachweis» ein Dossier herausgegeben. Dieses und weitere Themenhefte finden Sie auf der Homepage der Hochschuldidaktik.

Als Leistungsnachweise gelten auch die Abschlussarbeiten. Wie es sich mit der Aufbewahrungspflicht von Abschlussarbeiten und anderen Leistungsnachweisen verhält, ist dem Kapitel Archivierung zu entnehmen.

Plagiate

Werden für eine schriftliche Arbeit Textstellen oder ganze Texte eines veröffentlichen Werkes (auch aus dem Internet) ohne Quellenangabe verwendet, so spricht man von einem Plagiat. Es ist deshalb besonders wichtig, die Studierenden im Vorfeld zu instruieren, wie in einer wissenschaftlichen Arbeit korrekt zitiert und mit Quellen umgegangen werden muss. Die Lehrkommission der Universität Zürich hat daher ein Merkblatt zum Thema «Umgang mit Plagiaten» zusammengestellt. In diesem wird beschrieben, wie man gegen Plagiate vorgehen kann und mit welchen Konsequenzen die Studierenden zu rechnen haben. Für Weiterbildungsstudiengänge steht ein spezielles Merkblatt zur Verfügung, dass allen Studierenden, die schriftliche Arbeiten verfassen müssen, abgegeben werden soll. Bei Abschlussarbeiten ist von den Studierenden eine eidesstaatliche Erklärung einzufordern.

Am 30. Oktober 2008 stimmte die Universitätsleitung dem Antrag zu, zur Erkennung von Plagiaten die Software Docoloc zu beschaffen. Die Informatikdienste haben Docoloc für den zentralen Einsatz an der UZH auf das Frühjahrssemester 2009 bereitgestellt. Die Software kann via AAI-Login genutzt werden (Voraussetzung: UniAccess Benutzername und Passwort). Den Programmverantwortlichen wird empfohlen, Plagiate beim Universitätsanwalt zu melden.